Frühmittelalter
Mit dem Ende des Weströmischen Reiches im 5. Jahrhundert veränderte sich die politische Landschaft Europas. Verschiedene germanische und andere Herrschaften entstanden, während das Oströmische bzw. Byzantinische Reich im Osten weiterbestand. Das Christentum breitete sich weiter aus und Klöster wurden wichtige Zentren von Bildung, Glauben und Schriftkultur.
Im Frankenreich gelang es den Karolingern, große Teile Westeuropas politisch zu verbinden. Karl der Große wurde im Jahr 800 in Rom zum Kaiser gekrönt. Nach der Teilung des Karolingerreiches entwickelten sich unterschiedliche politische Räume, aus denen später unter anderem Frankreich und das ostfränkische Reich hervorgingen.
Das Leben der meisten Menschen war stark von Landwirtschaft geprägt. Gleichzeitig entstanden neue Herrschaftsformen und lokale Machtzentren. Wikinger, Ungarn und andere Gruppen prägten durch Handel, Migration und Konflikte die Entwicklung Europas.
laut.fm